„Es gibt drei Arten von Angelegenheiten“ – Katie Byron 

 
Die wichtigste Grundlage von THE WORK waren für mich die drei Arten von Angelegenheiten. Laut Katie gibt es nur diese drei Arten von Angelegenheiten
  1. MEINE Angelegenheiten
  2. Die Angelegenheiten von meinem Gegenüber / dem / den ANDEREN 
  3. GOTTES Angelegenheiten – oder je nachdem an was man glaubt – die des Universums. 
Ganz einfach… aber umso schwerer ist es im Alltag in den eigenen Angelegenheiten zu bleiben. Ich weiss ja auch ständig, was besser für den oder die wäre, was du besser tun solltest, wie es leichter geht, was man bei dir optimieren kann, wie du es viel leichter hättest, welcher Job besser für dich wäre, was du anziehen solltest. Kann mich über das schlechte Wetter, den Stau im Auto oder die nervigen Nachbarn aufregen… …. Kommt Dir das bekannt vor? 
 
Das Problem mit der 2. und der 3.  Art von Angelegenheiten ist, dass wir dort keinen Handlungsspielraum haben. 
Ich kann mich aufregen, dass mein Partner den Müll nicht rausbringt, dass meine Mutter zu wenig Sport macht, mein Vater sich zu wenig Freizeit nimmt, mein Bruder den Ernst der Lage nicht erkennt, meine Freundin zu viel Alkohol trinkt oder das Wetter schlecht ist. Tun kann ich dagegen jedoch rein gar nichts. Ich kann es wertschätzend ansprechen, ich kann einen Rat geben, aber es ist nicht meine Angelegenheit. Ich kann es nicht ändern – entweder ändert es die andere Person oder eben nicht. Oft sind es diese anderen Angelegenheiten, die uns ausbrennen… ins Burn Out führen, weil wir Ohnmächtig zu schauen müssen, wie der Andere etwas tut oder sagt, was unserer Meinung nach falsch ist. 
 
Und bei den dritten Angelegenheiten ist es eh komplett umsonst sich damit anlegen zu wollen. Da können wir uns mal drüber aufregen oder es direkt sein lassen. 
 
Wichtig für meine Gesundheit ist, dass ich weiss, dass ich nur in meinem eigenen Angelegenheiten Handlungsspielraum habe. 
Aber was genau sind meine Angelegenheiten? 
Oft höre ich den Satz „es ist doch meine Angelegenheit, dass meine Mitarbeiter / Vorgesetzte / Keiner etc. mich mögen.“ Dass ist leider nicht so, jeder entscheidet selbst, wen er mag und wen nicht. 
Ich kann von mir aus die Beziehung zu meinen Mitarbeitern / Vorgesetzten / Kindern gestalten und da reingeben, was ich denke, was gut ist. Aber ob meine Mitarbeiter /meine Vorgesetzten / meine Kinder mich mögen oder nicht, liegt nicht bei mir. 
 
Wenn man das mal verinnerlicht hat, lebt es sich schon sehr, sehr viel leichter. Wie alles ist es eine Sache des Trainings. Ein guter Anfang ist, abends zu reflektieren was Heute wieder so gewesen ist. Wann war ich in meinen Angelegenheiten… und wann nicht? 
Und glaubt mir, mit der Zeit werden es immer weniger Situationen, in denen man in den Angelegenheiten anderer ist. Ich  merke, wie gut es tut in den eigenen Angelegenheiten zu sein. Klar mit mir zu sein. 
 
Bei mir zu sein, heisst auch, mal darüber nachzudenkenden, warum uns manche Angewohnheiten und Verhaltensweisen von anderen so triggern… oft sagt das viel mehr über mich selbst aus als über den anderen… und ein und auszuatmen.. und irgendwann darüber zu lächeln. Vor allem auch dann, wenn es mal wieder gar nicht funktioniert hat und ich irgendwie wieder in den Angelegenheiten des Anderen gelandet bin oder mich doch übers Wetter aufgeregt habe…. 
 
Ein guter Anfang um weiter ins Thema einzusteigen ist THE WORK kennen zu lernen. 
THE WORK  lohnt sich… es funktioniert bei den kleinen, wie auch bei den großen Glaubenssätzen, die uns oft daran hindern Leichtigkeit zu leben. Mir macht die Methode immer Freude – egal ob ich meine Glaubenssätze nehme oder mit Anderen an ihren arbeite. 4 Fragen & 3 Umkehrungenein offener Geist… ein wenig Zeit in Stille… eine Meditation…und danach ist so viel Platz für Neues. 
 
In meinem Workshop im CoachingCafé am 4. März auf dem Hofgut Schleinsee lernst Du  diese effektive Methode. 
 
Anmeldung unter weitere Informationen findest Du unter www.coaching4friends.net
Bei Fragen gern bei mir melden verena@coaching4friends.net